Beiträge von Paul

    Ich habe das Logitech G533 weil mein G930 kaputt gegangen ist.

    Seit weich das man das auch Stunden tragen kann, das die Ohren voll umschlossen werden.

    Gutes Mittel zwischen Außengeräusche und Spielsound, so das man noch was von der Umgebung mitbekommt.

    14Std Akku Laufzeit, Sehr leicht.

    Bis dir wieder in der Schlacht der Akku aus geht und du keinen Ton mehr hast :D

    23. Februar 21

    Livonia


    One life


    Ich sitze am Steuer und schwitze. Nicht etwa durch die Temperaturen am heutigen Tag, nein. Ehrlich gesagt spüre ich nichts anderes als die drückende Anspannung vor dem Einsatz. Meinem ersten Einsatz auf Livonia. Der Geländewagen fährt mit Maximalgeschwindigkeit über die sonst verwaisten Straßen. Ich kenne den Weg – lange der Teerstraße folgen, dann rechts auf einen Waldweg und vor einem Häuschen links weg. Der Schotter klappert in den Radkästen und hinter uns steigt der Staub der Straße in den Himmel. Keine Zeit, um den Schweißtropfen weg zu wischen, der mir ins Auge zu laufen droht. Erst nach einer engen Zickzackkurve im abfallenden Wald und dem Umfahren von Betonbarrieren kann ich ein wenig durchatmen. Fast da.

    Wir sind zu spät, können daran jetzt aber auch nichts mehr ändern. Ich fahre den Jeep über eine letzte Hügelkuppe und dann runter von der Straße in Richtung Tal. Auf den Landkarten sah es hier bewaldet aus, doch in Wahrheit sind hier nur viele Büsche. Deren Äste peitschen wild nach uns, doch im Jeep sind wir (@Blackpixel, Reacher und ich) vor ihnen sicher. Mit abgeschaltetem Motor rollen wir noch ein Stück den Hang hinunter und lassen dann das Fahrzeug an den ersten Bäumen zurück. Weiter geht es zu Fuß.

    Die Angriffsfahne steht auf dem Hügel vor uns, umgeben von wenigen verfallenen Häusern. Dazwischen liegt ein offenes Gebiet. Nur ein paar Buschgruppen und vereinzelte Büsche versprechen vermeintliche Deckung. Über Funk kommt die Ansage von Rat-Face, dass unser GMG feuerbereit sei und ich den Befehl geben soll. Noch bevor der Funkspruch endet schlagen die ersten Granaten bei den Häusern oben am Hang ein. So viel dazu.

    Wenn jetzt ein Scharfschütze oder bewaffnetes Fahrzeug in unserem Rücken sitz, denke ich, so sind wir geliefert. Doch wir haben Glück, denn der heraneilende Ifrit HMG passiert uns südlich, umkreist uns im Westen, fährt dann auf die Straße nördlich von uns und zieht sich schließlich Richtung Westen zurück. Das ist unsere Chance. Wir nehmen die Beine in die Hand und Stürmen unter den Hang hinauf zur Fahne.

    Plötzlich schlagen Kugeln um uns herum ein. Der Ifrit schießt von Süden auf uns! Bleibt nur ein Weg: den Hang hinauf, zur Fahne und dann auf die abgewandte Seite des Hügels. In der Zwischenzeit sollte die Gruppe AMB auf der Nordseite der Häusergruppe angekommen sein. Ich sprinte, bis ich eine Wand aus Feldsteinen mit ein paar Büschen daneben erreiche. Meine Lunge brennt und ich hocke mich ins Grünzeug.

    Von meiner Gruppe habe nur ich es aus dem Sichtfeld des HMG geschafft. Verdammte Scheiße, denke ich und höre, wie unweit neben mir ein Gewehr feuert. Mit angehaltenem Atem lehne ich mich aus meiner Deckung und kann den Schützen ausfindig machen. In der oberen Etage hockt ein Soldat am Fenster und schießt auf meinen letzten Kameraden. Ich gebe eine kurze Salve in Richtung Feind ab, kann jedoch nicht sehen, ob ich treffe, da mir der Wind das Grünzeug meiner Deckung in die Sichtlinie weht. Panik und Adrenalin breiteten sich wie Lauffeuer in meinem Körper aus. Ich springe aus meiner Deckung, werfe eine Granate und stürme an das Haus. Ein Teil einer eingestürzten Mauer dient mir als Rampe und ich werfe mich der Gefahr entgegen.

    Im Hausflur kann ich den feindlichen Soldaten am Boden liegend finden. Der wird keinem mehr wehtun können. Doch leider war ich zu spät, denn im Funk antwortet mir keiner mehr von meiner Gruppe. Ich weiß, dass ich trotzdem weiter machen muss. Unser Ziel war die Fahne. Erneut höre ich Schüsse. Da sie nicht mir gelten, nehme ich an, dass die AMB mittlerweile in Fahnennähe zu kommen scheint. Aus einem Haus nord-westlich am Fahnenplatz wird geschossen, doch kann ich von meiner Position aus nicht helfen. Ich muss runter, raus und irgendwie in das besetzte Haus um den Schützen raus zu nehmen. Beim Verlassen meines Hauses pralle ich mit einem Feind zusammen. Vom Adrenalin aufgeputscht reagiere ich schneller als er und kann nach einem Magazinwechsel den Weg zum anderen Schützen fortsetzen. Auf halber Strecke erwischt mich eine Kugel am Arm und ich weiß nicht woher. Links und Rechts von mir schlagen weitere Kugeln ein und ich feuere blind entgegen und weiche nach links aus. Ich erreiche das Haus, sichere den ersten Flur und verbinde meinen Arm. Ich blute, doch zum Glück war es nur ein Streifschuss. Gerade als ich meinen Kameraden die Warnung zu funke, dass zwischen uns noch ein Feind ist, sehe ich, wie der Soldat sich außen am Haus neben die Tür hockt. Der Lauf seiner Waffe blitzt in der Sonne und ich reagiere. Mit durchgezogenem Abzug bewege ich mich im Raum und der Feind kommt gleichzeitig hereingestürmt. Eine Kugel trifft mich am Bein und ich gehe zu Boden. Aus dem Augenwinkel sehe ich noch, wie auch er getroffen zu Boden fällt. Dann wird mir schwarz vor Augen und ich werde bewusstlos.


    Als ich wieder zu mir komme, hockt der Sanitäter der AMB über mir und zieht den letzten Verband fest. Noch mal Glück gehabt, meint er. Ich stimme ihm zu. Die nächste halbe Stunde ist zum Glück relativ ruhig. Ich sammele meine Kräfte und übernehme meinen Posten in der Außensicherung. Während ich „weg“ war sind einige Verbündete eingetroffen und wird halten die Fahne. Bei zwei Scharmützeln nord-westlich der Fahne helfe ich verwundete Soldaten wieder auf die Beine zu stellen. Unterstütz werden wir dabei von Gelir im Strider HMG.

    Von uns unbemerkt sind jedoch SWORD Truppen über den Süden bis zur Fahne gekommen und haben unsere Jungs erwischt. Im Funk höre ich von eigenen Soldaten am Boden und mache mich auf um zu helfen. Bis ich an zwei Ruinen vorbei und im Fahnenbereich angekommen bin, hat das Gewehrfeuer schon nachgelassen. Vor mir sehe ich einen verbündeten Sanitäter am Boden und stürme auf ihn zu. Schon rennend erkenne ich, dass er aus mehreren Wunden blutet und nun jede Sekunde zählt. Ich werfe mich neben ihn an die Wand eines eingefallenen Hauses und hole hastig mein Sanitätswerkzeug heraus. Als ich mich vorbeuge, um die Schwere der Wunden festzustellen, höre ich einen Schuss und fühle, wie eine unbarmherzige Kraft mich nach vorn zieht. Mein Blick wandert wild umher und findet die Soldatin, die ihr Gewehr nun lässig von mir weg richtet und ein neues Ziel sucht. Ich strauchele. Verwirrt versuche ich meinen Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, doch gehorchen mir weder meine Beine noch meine Arme. Der erdige Boden kommt mir immer näher und ich erkenne zwischen den Dreckkrümelchen die ersten kleinen Grashalme, die mutig nach oben Richtung Sonne wachsen wollen. Ich schlage auf dem Boden auf, doch fühle nichts mehr. So wie den Grashalmen, wird es auch um mich herum dunkel. Ich atme aus. Ich atme ein.
    Ich atme aus.

    Markante Punkte:

    [Restspielzeit (nach Anzeige unten rechts) - Ereignis]

    2h20 - Landung der CSAT Truppen an der A-Fahne

    2h19 - Angriffsmarsch auf die Fahne

    2h13 - Revive von Axel, Nahkampf um A-Fahnengebäude

    2h08 - Revive von Jetty, 1 Inf in Fahnennähe erlegt

    2h05 - Versuchter Revive von Redneck, 2 Inf erlegt, gestorben (durch Vitaly Kaminski)

    1h19 - Verteidigung der V-Fahne, Durchfahrt Strider an V-Fahne

    1h17 - gestorben an der V-Fahne (durch VanHemmen)

    0h59 - 1 Inf angeschossen, Revive von Swaicy, Inf erlegt, gestorben (durch Verondena)

    0h43 - Angriff auf die V-Fahne im Verbund, Revive Symrex

    0h38 - Verteidigung der V-Fahne (Inf an weißer Halle), gestorben (durch Verondena)

    0h18 - Abwehr der Feindlandung an V-Fahne, 1 Inf down durch Rat-Face

    0h12 - Überfahren vom Panzer

    Moin liebe OPT!


    Nach einem schön entspannten Urlaub in der alten Heimat ging es am Sonntag auf der Autobahn wieder Richtung Hamburg. Da ab Magdeburg jedoch wieder Stau angesagt war, wählten wir auf dem Navi eine der vorgeschlagenen alternativen Routen über Bundesstraßen. Wir fuhren so entspannt vor uns hin, als auf einmal an einem Verkehrsschild ein bekannter Name auftauchte: Rosche. Durch Zufall führte uns das Navi also mitten durch das Kampagnenschlachtfeld. Ich konnte mir dann doch die Chance nicht entgehen lassen und schnell ein Foto machen.



    Die Straßenverhältnisse waren gut und es waren keine schweren Panzer oder Helikopter am Himmel. So konnten wir unbedenklich weiter fahren.

    Und da ich ja die Vorschläge für die Fahnenpositionen eingereicht habe und wir direkt an einer vorbei fuhren, konnte ich einfach nicht widerstehen. Die Fahne steht an der Ecke vom Zaun vom Restaurant Vasili ...



    Fahne gezogen, die ARF punktet!


    Your move S.W.O.R.D. :P

    Habe jetzt alle Sektoren mit Fahnen versehen und nur die Ecksektoren mit den Basen frei gelassen. Ist sicherlich nicht perfekt geworden, doch als Vorschlag reicht es. :)

    Leider kann ich hier kein Vorschaubild hochladen (die Option fehlt unten neben Smileys und Einstellungen).


    Hier ist noch einmal der Link zur Karte: Vorschlag Fahnenpositionen Rosche

    Oben links auf der Seite wieder die Kommentare einblenden lassen und dann tauchen die Positionen auf. Rechts stehen dann auch der Name, evtl ein Kommentar und die Koordinaten.

    Wenn ich das richtig verstehe bedeutet das 7 GB Download (CUP + Rosche). Dann hätte die Info durchaus etwas eher kommen können.

    Aloha OPT!


    Es ist Zeit sich mal wieder aus dem Urlaub zu melden. Wir sind jetzt an unserer letzten Station auf Hawaii und es bleiben nur noch wenige Tage, bis wir wieder in die Heimat müssen. Nachdem wir schon ein paar Tage auf der Big Island verbracht haben und dort sämtliche Vulkane angeschaut und sogar auf dem Mauna Kea den Sonnenuntergang bewundern konnten, erkunden wir jetzt noch die kleine Insel Kauai. Hier gibt es viele schöne Strände, hohe Wellen zum surfen und mehrere Nationalparks. Zwar ist hier auch Winter und durch den beständigen Wind und die gelegentlichen kurzen Regenfälle sind die Strände nicht so das perfekte Urlaubsziel, doch verbringen wir eh lieber Zeit auf Wanderwegen.

    So kam es dann gestern, dass wir auf dem ersten Stück des Kalalau Coast Walk an einem Hubschrauberlandeplatz vorbei kamen. Dieser wäre garantiert auch etwas für alle Piloten hier in der OPT, deswegen musste ich ihn fotografieren.

    Also ihr Fliegerasse, macht doch mal einen Halt auf Kauai! :)


    Der erste Teil des Wanderwegs. Noch sind hier Steine. Später wird es eher schlammig.


    Die Aussicht entlang der Küste.


    Der Blick in eines der Täler. Links der schon leicht schlammige Weg.


    Landeplatz für alle OPT Piloten.

    Am Hang, Sträucher und Bäume oberhalb und rutschiger lehmartiger Boden unter den Kufen. 8o


    Gruß

    Paul